Vollmacht Form – was ist zu beachten?
Für die Form einer Vollmacht gibt es eigentlich keine besonderen „Vorschriften“ man kann eine Vollmacht also immer so „aufteilen“, wie man es möchte. Allerdings sollte man zum besseren Verständnis auch darauf achten, das man die einzelnen Teile einer Vollmacht sehr genau aufteilt. Der Standardeinstieg in eine Vollmacht kann lauten: Ich (Vollmachtgeber) erteile (Vollmachtnehmer), die nachstehend aufgeführten Berechtigungen, in meinem Namen zu handeln und/oder zu unterzeichnen.
Das Wichtigste dabei ist, dass man in diesem Satz die Begriffe „Vollmachtgeber“ und „Vollmachtnehmer“ durch einige Daten ersetzen muss. Es ist sehr wichtig genau aufzuzeichnen, wer hier wem eine Vollmacht ausstellt.
Damit die Vollmacht eine echte Gültigkeit hat, muss man dabei nicht nur den Namen und die Anschrift des Vollmachtnehmers und des Vollmachtgebers angeben, sondern auch das Geburtsdatum und den Geburtsort. Je nachdem wie umfangreich die Vollmacht ist, gehört nicht nur die Unterschrift des Vollmachtgebers dazu. Nimmt man z.B. eine Vollmacht für die „Bank“ reicht es eben nicht, wenn nur der Vollmachtgeber unterschreibt. Auch der Vollmachtnehmer muss unterschreiben, um einen damit zu bestätigen, das er/sie bereit ist die erteilten „Vollmachten“ auch zu nutzen und auch ein „Beispiel“ seiner eigenen Unterschrift zu „liefern“. Daran wird vor allem auch bei Banken abgeglichen, ob man eben die „Unterschrift“ der richtigen Person bekommen hat.
Auch wenn eine handgeschriebene Vollmacht sicher auch ihre Wirkung und Gültigkeit hat, sollte man bei der Form möglichst darauf verzichten die Vollmacht handschriftlich zu verfassen. Viele Dokumente werden heute auch noch elektronisch gespeichert, kopiert und verarbeitet. Da kann es doch immer wieder zu „Fehlern“ und Problemen kommen. Deshalb sollte man die Vollmacht selbst möglichst immer Drucken und nach dem Ausdruck unterschreiben. Vorbereitete Formulare, die man selbst ausfüllt sollte man auch möglichst maschinell ausfüllen.
Handschriftliches Ausfüllen kann sehr leicht dazu führen, dass es auch hier schwierig wird den Text zu lesen, weil Handschriften doch sehr unterschiedlich sind. Schlussendlich sollte man auch nicht vergessen, dass man im Bereich der Unterschriften nicht nur das Datum und den Ort angeben muss. Die Namen der Unterzeichnenden sollten ebenfalls unter den Unterschriftenbereich getippt werden, denn gerade Unterschriften sind oft nur schwer lesbar.