5 wichtige Punkte für den Inhalt

Der Inhalt einer Vollmacht ist natürlich sehr unterschiedlich und muss natürlich auch sehr individuell sein. Trotzdem gibt es einiges, was man als Inhalt unbedingt in die Vollmacht eintragen muss.

 

 

 

 

 

1.) Dazu gehört sicher in erster Linie, dass man den Vollmachtgeber und den Vollmachtnehmer sehr ausführlich angeben muss.

2.) Der Text in dem man beschreibt, was der Bevollmächtigte tun darf, muss sehr „präzise“ formuliert werden. So kann man z.B. bei einer Vollmacht für Kontoabhebungen nicht einfach schreiben: „ Der Bevollmächtigte ist befugt Abhebungen vom Konto zu tätigen.“ Viel eher sollte man sehr genau beschreiben bis zu welcher Höhe, wie oft der Bevollmächtigte Abhebungen tätigen darf.

3.) Bei einer Vorsorgevollmacht muss man dazu auch noch an ganz andere Dinge denken, die man sehr genau beschreiben muss. Um die „Inhalte“ einer Vollmacht sehr genau zu beschreiben, muss man sich immer die Fragen stellen, was man seinem Stellvertreter erlauben möchte und was nicht. Auch wenn es manchmal „schwer“ fällt sollte man mit dem „Umfang“ der Erlaubnis nicht allzu großzügig sein. Schließlich möchte man ja auch nicht immer, dass jemand wirklich „alle“ Entscheidungen für einen trifft.

4.) Grundsätzlich sollte man bei den Formulierungen immer darauf achten, dass eine „Erlaubnis für bestimmte Handlungen“ erteilt wird. (Bsp. Der Vollmachtnehmer ist befugt monatlich bis zu xx,- Euro von meinem Konto abzuheben.) Man sollte unbedingt „Generalvollmachten“ vermeiden die mit Ausnahmen gespickt sind. (Bsp. Der Bevollmächtigte darf über mein Konto verfügen, jedoch nicht mehr Geld abheben als xx Euro im Monat.) Mit so einer „Formulierung“ darf der Bevollmächtigte zwar nur einen bestimmten Betrag bar abheben, darf aber sonst alles überweisen, verschicken oder auch über das Konto (Lastschrift/Kreditkarte) einkaufen. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, weshalb es auch sehr wichtig ist auf die richtige Wortwahl zu achten.

5.) Ein anderer wichtiger Inhalt einer Vollmacht ist aber auch die zeitliche Begrenzung der Gültigkeit. Man sollte immer auch angeben, wie lange eine Vollmacht gültig ist bzw. ab wann sie in Kraft tritt. Oft reicht die „Datumsangabe“ bei der Unterschrift nicht aus, um das deutlich genug bzw. wie gewünscht, anzugeben.